Unsere Tauchschüler



Fotostory eines OWD Tauchkurses

Wie alles begann...
Wie so oft, veranstalteten wir in der Flämingtherme Luckenwalde ein Schnuppertauchen.
Die Anmeldeliste war hackevoll, das Gedränge recht groß.

Auf dieser Liste standen auch:
Katja & Maik, Elke, Christian und Reinhard.


 

Das Schnuppertauchen

Na ja, bei den ersten Atemzügen waren die (zukünftigen) Tauchschüler noch etwas unsicher...

Vor dem Schnuppertauchgang:
Was wird uns erwarten?
Wie soll das weitergehen?
Was??? Maske mit Wasser voll machen - Neeee!!!
Was??? Den Atemregler einfach aus dem Mund nehmen??? - Nie im Leben!!!

Nach dem Schnuppertauchgang:
Geil!
(Große Augen und lächende Gesichter)
So einfach ist das?
Maske voll Wasser, na und? Geht doch leicht wieder raus!
Atemregler mal rausnehmen? Einfach! ...eben wieder einstecken und ausblasen!

Fragen nach dem Schnuppertauchen:
Wann geht der nächste Kurs zum PADI Open Water Diver los?

Am allerschäfsten war aber Reinhard...
"...wo kann ich mich für einen Tauchkurs einschreiben?" - ohne vorher ein Schnuppertauchen gemacht zu haben!
Aber dann hat auch Reinhard erst mal geschnuppert.



 

erste Übungen...

Natürlich steht an erster Stelle das Tauchen und das 'erste mal' unter Wasser.
Nach einer kurzen Einweisung von wenigen Minuten geht es zum Anziehen der Tauchausrüstung. Alles ist bereits vorbereitet und die Taucheleven brauchen nur ins Wasser des Schwimmbeckens um sich anzuziehen.

Dann der große Moment - abtauchen.
Gaaaanz vorsichtig wird der allererste Atemzug unter Wasser genommen.
Die Bewegungen sind schwerfällig und langsam...
Die Übungen, vor denen alle etwas Bammel hatten, fallen plötzlich doch ganz leicht.

So lernt man Tauchen?



 

Vor den Erfolg hat...

...der Tauchlehrer die Arbeit gesetzt.

Drei mal trafen sich die Tauchschüler mit Manja & Knut von Tauch-Ab !(R) in der Schwimmhalle der Flämingtherme Luckenwalde.
Dort wurde in jeweils 2-3 Stunden das ABC des Tauchens erlernt.
Allen erschienen die Übungen zuerst als 'unschaffbar', aber wiederum alle bestätigten nach den Übungen: "...das war ja einfach!".

Oft konnten wir die großen Augen der Tauchschüler beobachten, wenn eine neue `gefährliche` Übung angesagt wurde. Na ja, glaubt doch einfach dem Tauchlehrer wenn er sagt: "...ist nicht schwer!"...



 

Perfekte Ausrüstung

...damit fängt alles an.
Nur mit einer neuen oder zumindest perfekt gewarteten Ausrüstung macht das Tauchen-Lernen wirklich Spaß.

Unsere Ausrüstung ist niegel-nagel-neu und natürlich 1A in Schuß.
Die Atemregler, Instrumente, Flossen, Füsslinge; Handschuhe und Tarierjackets stammen von Aqualung, die Anzüge von Aquata und werden jede Saison durch neue ersetzt.
Bei uns lernt niemand mit veralteter oder abgewirtschafteter Ausrüstung Tauchen!

Fragt mal Taucher, die wo anders Tauchen gelernt haben - die können oft ein Lied von heruntergewirtschafteter Ausrüstung singen.




 

Sporttauchen?

Uiiii, Reinhard, bremsen!
Sporttauchen hat nix mit Geschwindigkeit zu tun!

(...wohl aber mit Sport, wie Du später bei der Freiwasserausbildung beim Treppensteigen sehen wirst!)


 

Warum in der Schwimmhalle?

...weil man da so schön üben kann!
Da gibt es keine Barsche und Hechte, die uns ablenken; das Wasser ist schön warm und zu guter Letzt: das Becken ist begrenzt!
Da fällt das Üben einfach leichter.


 

Wie lernt man schweben?

So!
Die hohe Kunst des Schwebens (wie im Weltall - schwerelos), lernt man bereits am Anfang.
Aber wirklich beherrschen wird man das erst nach zehn bis 20 Tauchgängen - denn wie überall fällt auch beim Tauchen kein Meister vom Himmel und Übung ist eben alles.


 

Atemregler raus?

Na, ja, am Anfang hatten wir das Thema schon mal: vorher Angst davor, dann aus Gaudi immer wieder, weil eben: einfach!


 

Theorie

Die Theorie findet (fast) ausschließlich im Selbststudium zu Hause statt.
Wir haben jedoch vor den Trainingsübungen in der Schwimmhalle die Lern-Videos angesehen und über die Fragen zum Thema gesprochen.
Zu jedem Kapitel (5 gibt es) existieren Wiederholungsfragen. Alle haben diese Fragen beantwortet und damit unter Beweis gestellt, dass sie sich mit den Themen beschäftigt haben.




 

Prüfung

...ohne geht es nicht!
Schließlich sollen brevetierte Taucher auch wissen worum es geht.

Übrigens: durchgefallen ist bei uns bisher noch niemand! Die jüngste Tauchschülerinh (Annika) hat mit 10 Jahren auch die Prüfung bestanden...



 

50 Fragen...

...und wieviel richtig davon beantwortet?

(Fast) alles richtig beantwortet!
Einen oder gar kein Fehler!
Gratulation!


 

Briefing

Hier wird nochmal der bevorstehende Tauchgang besprochen.
Was für Übungen werden wir machen, wie läuft das alles ab.....



 

Ab ins Freiwasser

Am 15. Mai war es dann soweit - die erste Freiwasserlektion steht bevor.

Wir haben uns früh am Helensee getroffen, gemeinsam die Ausrüstung vorbereitet und das Partyzelt aufgebaut.
Wie wichtig gerade letzteres war, merkten wir sofort - es begann zu regnen!

Die Diskussionen wurden von einem Thema beherrscht: der Kälte!

Aber auch hier zeigte sich wieder, wenn man auf seinen Tauchlehrer hört.....
Da wir NUR mit erstklassiger und neuer Ausrüstung ausbilden, waren alle Tauchschüler durch 7mm-Halbtrocken-Anzüge bestens vor dem kalten wasser geschützt - niemand musste frieren!



 

Der erste Tauchgang...

...bestand eigentlich nur aus 'Fische-Gucken' und herumtauchen.

Ganz nebenbei gewöhnen sich die Tauchschüler an die neue Umgebung unter Wasser.
Und zu sehen gab es einiges. Gaaanz viele Barsche, einige Plötzen, Krebse und sogar ein Hai (auch wenn dieser nur aus Plastik war und den Tauchlehrer in den Finger biss).

Danach hättet Ihr die Gesichter sehen müssen - GRINS

Na bitte, DAS IST TAUCHEN!


 

Auf zum zweiten Tauchgang

Soviel Glück muss man erst mal haben!
Nachdem ich den Tauchschülern von den großen Hechten im See berichtet hatte, wollten alle unbedingt mal einen sehen.

Nun aber erst mal zum Tauchgang Nummer 2.
nachdem wir uns durch etwas herumtauchen an die Umgebung gewöhnt hatten, machten wir die vorgeschriebenen Übungen.
Und was soll ich Euch sagen - alle beherrschten diese Übungen beim allerersten mal!
Es hätte mich auch gewundert, haben wir doch alles vorher im Schwimmbad geübt und geprobt.

Da wir noch genügend Luft und Zeit hatten, keiner gefroren hat und der Tauchvirus bereits ausgebrochen war, tauchten wir noch die Ufergegend in einer Tiefe von knapp 5m ab.

Da war er - der Riesenhecht!
Wie Elke so schön beschrieb: RIESIG! mit über einem Meter Länge und gut und gern 20 cm Durchmesser ein alter Kamerad.
Er war so brav, dass alle Tauchschüler in Ruhe das Tier betrachten konnten.
Ein Tip: Fragt einfachmal Elke. was für ein Gesicht der Hecht macht... das kann niemand besser imitieren!


 

Der Abend bricht an

Um den Tag ausklingen zu lassen, haben wir gemeinsam beim Grillen den Tag ausklingen lassen.
Und - Tauchen macht hungrig und müde.

Nur gut, dass der Tauchvirus nicht allzu gefährlich ist. Es ging nur noch um DEN Hecht!


 

Der Morgen danach...

Nicht nur Instruktoren haben Hunger...
Nach einer Nacht, in der alle schön tief schliefen, verließen wir unseren gemeinsamen Bungalow (mit der heißen Dusche) und bereiteten Frühstück vor.
Pech, wenn man Tauchlehrer ist und eine strenge Chefin und keinen Maik zur Verfügung hat, dann muss man eben frische Bäckerbrötchen holen gehen.

Nach so einer Stärkung kann es dann aber weiter gehen.


 

Tauchgang drei und vier

Bei solch guten Tauchschülern bleibt genug Zeit zum Fische-Gucken!

Die zu absolvierenden Übungen waren schnell erledigt, danach ging es auf Pirsch.
Wonach pirschen?
NACH DEM HECHT!

Aber der hatte wohl genug von den Tauchern und versteckte sich gut.

Ach so, ganz nebenbei wurden die 'schweren' Übungen abgehakt. Ohne Probleme!


 

Debriefing

ALLE BESTANDEN!

Noch etwas Papierkram, Tauchgangsbesprechung (Debriefing) und etwas Kaffee und Kuchen...
...dann war es soweit.

Alle haben sowohl die theoretischen als auch die praktischen Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. In solch einem Fall gibt es das Brevet, auf das sich alle schon freuten.

Wie es weitergeht?
Katja & Maik - Tauchvirus festgestellt, 2 Wochen später unter Wasser gesichtet
Elke - Urlaub in Ägypten (natürlich mit Tauchen) einen Monat später
Reinhard - demnächst unter Wasser zu beobachten
Christian - bald wieder in die Karibik unterwegs?

und... demnächst ein gemeinsamer Tauchausflug der ganzen Gruppe zum Stechlinsee - zum Hechte-Gucken!






 

Anmerkung von Knut

Als Tauchlehrer der LUKs (Luckenwalder Tauchbesessenen) möchte ich nun auch ein paar Worte loswerden:

Recht herzlichen Dank an alle Tauchschüler und meine Chefin Manja!

Beginnend beim Schnuppertauchen im Februar, den Pool-Tauchgängen mit den Übungen bis hin zum Abschluss und dem Ausschreiben der Tauchbrevets für alle Tauchschüler lief tatsächlich alles problemlos ab.
Mit solch freundlichen Tauchschülern, in so perfekt vorbereitetem Umfeld macht die Ausbildung wirklich Spaß.

Mein Dank ist nicht finanzieller Natur, da ich ehrenamtlich für Tauch-Ab! (R) tätig bin.
Mein Dank sind vielmehr die fröhlichen Gesichter der Menschen, denen ich das Tauchen beibringen durfte!
Und sehr gern erinnere ich mich an jedes Detail in diesem Kurs.
Am allermeisten freue ich mich jedoch darüber, dass alle diesen (nicht wieder weg zu bekommenden) Tauchvirus bekommen haben!

Ach so, entschuldigt bitte meine zwei am häufigsten benutzten Sätze:
"...alles ganz einfach..." und
"...hat mir sehr viel Spaß gemacht..."
Allerdings brauche ich diese Entschuldigung nicht wirklich, denn:
"...alles IST ganz einfach..." gewesen und
"... ES HAT MITR SEHR VIEL SPAß GEMACHT"!

Ich hoffe, Euch wird das Tauchen immer viel Vergnügen bereiten, Ihr werdet viele sehr schöne Erlebnisse Unter Wasser haben.

Allzeit genug Luft in der Tauchflasche
Knut


 

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